Ein
rundum
gelungenes Fest
Nach
vielen Wochen der Planung und unzähligen Telefonaten ist es am
19. September endlich soweit – der Festakt zum 15-jährigen
Bestehen der Landesarbeitsgemeinschaft Onkologische Versorgung
Brandenburg e.V. findet in wenigen Stunden statt.
Uns
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Geschäftsstelle ist am
frühen Morgen die Anspannung deutlich ins Gesicht geschrieben.
Halten die Festredner ihre Zusagen ein, erscheinen die Künstler
rechtzeitig, denkt der Caterer an alles, werden uns die vielen
Gäste finden – das sind die Fragen, die uns kurz vor Beginn der
Feierlichkeiten umtreiben. Nichts soll schief gehen oder dem
Zufall überlassen werden. Mit einem gelungenen Fest wollen wir
uns für die große Unterstützung bedanken, die uns in den
vergangenen 15 Jahren von vielen Organisationen, Unternehmen und
Einzelpersonen zuteil wurde. Auch der repräsentative
Brandenburgsaal in der Staatskanzlei ist als Veranstaltungsort
eine Verpflichtung. Hier darf nicht jeder feiern. Die Checkliste
wird noch einmal durchgegangen. Schön, wir haben an alles
gedacht. Erleichterung. Wir packen unser Equipment zusammen,
begeben uns in die Fahrzeuge und los geht es in die
Staatskanzlei. Dort angekommen, lässt uns der Pförtner durch.
Auch hier funktionieren die Absprachen. Prima.
Kurz
nach unserem Eintreffen findet sich die Künstlerinnengruppe „Die
Steptokokken“ ein und wuchtet die umfangreiche Technik in den
Fahrstuhl. Nur wenige Minuten später bauen sie die Bühne auf und
prüfen den Sound. Auch hier gibt es keine unangenehmen
Überraschungen. Wir postieren indes Laptop und Beamer, denn in
der Pause wollen wir die Gäste mit einer
Diashow aus 15 Jahren
LAGO unterhalten.
Als
nächstes betreten vier Männer mit großen Koffern den
Veranstaltungsraum. Das Saxophonistenquartett „Sax4you“ ist da
und alle haben an ihre Instrumente gedacht. Wunderbar. Wir
zeigen den Herren die Umkleide und erläutern den Ablaufplan. Die
Musiker nicken zustimmend, packen ihre Arbeitsgeräte aus und
proben noch einmal die schwierigen Passagen ihrer Darbietung.
Kurz darauf treffen die Referenten ein. Letzte Absprachen werden
getroffen. Inzwischen ist auch das Catering im Vorraum aufgebaut
und die Besuchergarderoben besetzt. Wir sind bereit. Nun kann es
losgehen.

Pünktlich um 14:15 Uhr erscheinen die ersten der über 100
geladenen Gäste. Der Kellner reicht den Sekt mit ausgesuchter
Höflichkeit. Die Besucher fühlen sich umsorgt wie Könige. In
dieser würdigen Atmosphäre entwickeln sich schnell die ersten
Gespräche. Man kennt sich aus verschiedenen Zusammenhängen und
freut sich zu diesem freudigen Ereignis wieder aufeinander
zutreffen. Nach und nach treffen immer mehr Gäste ein. Der
imposante Brandenburgsaal füllt sich.
Geschenke werden übergeben und immer wieder Lob für die
professionelle und so wichtige Arbeit der LAGO. Wir sind stolz
und angesichts der der großen Aufmerksamkeit auch etwas
verlegen. Wir arbeiten sonst hinter den Kulissen.

Staatssekretär Winfrid Alber Sozialbeigeordnete Elona Müller
Es ist
15:00 Uhr. Hartmut Reiners, der Vorsitzende der LAGO, bittet die
Gäste Platz zu nehmen und eröffnet offiziell den Festakt. Als
erster richtet der Gesundheitsstaatssekretär des Landes
Brandenburg, Winfrid Alber, ein Grußwort an unseren Verein und
die Gäste. Ihm folgt Elona Müller, Beigeordnete der Stadt
Potsdam für Soziales, Jugend, Gesundheit Ordnung und
Umweltschutz. Beide beschreiben die LAGO als ein wichtiges
Instrument Brandenburger Gesundheitspolitik, das sich große
Verdienste im Kampf gegen Krebs erworben hat und aus der
Gesundheitslandschaft
Brandenburgs nicht mehr wegzudenken ist. Sie betonen den
Modellcharakter der LAGO, die 1993 mit ihrer Arbeit ein
praktisch unbekanntes Terrain beschritt und nicht auf die
Erfahrungen anderer zurückgreifen konnte. Eine größere
Wertschätzung kann es kaum geben. Für uns eine zusätzliche
Motivation.
Hartmut Reiners
Sax4You
15:15
Uhr. Nun tritt der Vorsitzende der LAGO, Hartmut Reiners ans
Rednerpult. Voller Stolz und mit fester Stimme nutzt er die
Gelegenheit, sich bei den vielen Mitgliedern, Freunden und
Förderern zu bedanken, ohne die wir die vergangenen Jahre nicht
so erfolgreich hätten arbeiten können. Besonders hebt er die
zahlreichen Präsente hervor, darunter ein Kopierer vom
Reha-Zentrum Lübben und ein Gemälde der Potsdamer Künstlerin
Gabriele Häusler.
Im
Anschluss tritt das Saxophon-Quartett „Sax4you“ auf und
unterhält die Gäste auf höchstem Niveau. Die vier Hobbymusiker
überzeugen mit ihrem vielseitigen Repertoire von Klassik bis
Swing und sind nur durch ihre Bescheidenheit von Profis zu
unterscheiden. Der überwältigende Applaus scheint sie etwas zu
verwundern.
Dr. Wolfgang Dalk
Prof. Franco Rest
Es ist
15:45 Uhr. Wir fahren mit Festvorträgen, die sich mit dem Thema
Kommunikation beschäftigen, fort. Es sprechen der Philosoph
Prof. Dr. Franco Rest, der zu den langjährigen Wegbegleitern der
LAGO gehört und der Rhetoriktrainer Dr. Wolfgang Dalk. Beide
Redner sind absolute Experten und überraschen die Zuhörer mit
kurzweilig fesselnden Redebeiträgen, die sowohl zum Nachdenken
als auch zum Schmunzeln anregen.
Nach
der geistigen Kräftigung haben unsere Gäste ab 17:00 Uhr die
Chance, sich am Büfett auch körperlich zu stärken. Während
dessen treten noch einmal die vier Herren von „Sax4you“ auf die
Bühne und sorgen für ein würdiges Hintergrundprogramm. Die
Besucher nutzen noch einmal die Gelegenheit, um sich fachlich
auszutauschen. Neue Bekanntschaften werden gemacht. So beginnt
Netzwerkarbeit.

Zum
krönenden Abschluss treten die Steptokokken mit ihrem
Medizinvariete auf. Sie begeistern mit ihrer virulenten
Unterhaltungskunst, in der sie Gesang, Tanz, Kabarett und
Saxophonspiel miteinander verbinden. Immer wieder gehen sie ins
Publikum und beziehen die Gäste in ihre wunderbare Show ein. Mit
Witz, Intelligenz und ihrer großartigen Verwandlungsfähigkeit
sorgen sie gleichermaßen für erstaunte und fröhliche Gesichter.
Ein Riesenspaß, nicht nur für Mediziner. Unter tosendem Applaus
verlassen die Künstlerinnen die Bühne.
18:30
Uhr. Gut gelaunt verabschieden sich langsam die Gäste. Viele
loben uns noch einmal für die Organisation und die Ausgestaltung
des Nachmittages. Während sich der Brandenburgsaal leert,
entschließen wir uns zu einem Erinnerungsfoto. Die Fotografin
Simone Ahrend gibt kurze Anweisungen und dirigiert jeden auf den
richtigen Platz. Von der Geschäftsführerin bis zu den
ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen – alle lächeln. Ein schöner
Abend, die Mühe hat sich gelohnt.

Fotos: (13) Simone Ahrend, sah.photo
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