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Die LAGO feiert 15-jährigen Geburtstag
Festveranstaltung am 19. September 2008 im Brandenburgsaal der Staatskanzlei

Ein rundum gelungenes Fest

Nach vielen Wochen der Planung und unzähligen Telefonaten ist es am 19. September endlich soweit – der Festakt zum 15-jährigen Bestehen der Landesarbeitsgemeinschaft Onkologische Versorgung Brandenburg e.V. findet in wenigen Stunden statt. 

Uns Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Geschäftsstelle ist am frühen Morgen die Anspannung deutlich ins Gesicht geschrieben. Halten die Festredner ihre Zusagen ein, erscheinen die Künstler rechtzeitig, denkt der Caterer an alles, werden uns die vielen Gäste finden – das sind die Fragen, die uns kurz vor Beginn der Feierlichkeiten umtreiben. Nichts soll schief gehen oder dem Zufall überlassen werden. Mit einem gelungenen Fest wollen wir uns für die große Unterstützung bedanken, die uns in den vergangenen 15 Jahren von vielen Organisationen, Unternehmen und Einzelpersonen zuteil wurde. Auch der repräsentative Brandenburgsaal in der Staatskanzlei ist als Veranstaltungsort eine Verpflichtung. Hier darf nicht jeder feiern. Die Checkliste wird noch einmal durchgegangen. Schön, wir haben an alles gedacht. Erleichterung. Wir packen unser Equipment zusammen, begeben uns in die Fahrzeuge und los geht es in die Staatskanzlei. Dort angekommen, lässt uns der Pförtner durch. Auch hier funktionieren die Absprachen. Prima.

Kurz nach unserem Eintreffen findet sich die Künstlerinnengruppe „Die Steptokokken“ ein und wuchtet die umfangreiche Technik in den Fahrstuhl. Nur wenige Minuten später bauen sie die Bühne auf und prüfen den Sound. Auch hier gibt es keine unangenehmen Überraschungen. Wir postieren indes Laptop und Beamer, denn in der Pause wollen wir die Gäste mit einer Diashow aus 15 Jahren LAGO unterhalten.

Als nächstes betreten vier Männer mit großen Koffern den Veranstaltungsraum. Das Saxophonistenquartett „Sax4you“ ist da und alle haben an ihre Instrumente gedacht. Wunderbar. Wir zeigen den Herren die Umkleide und erläutern den Ablaufplan. Die Musiker nicken zustimmend, packen ihre Arbeitsgeräte aus und proben noch einmal die schwierigen Passagen ihrer Darbietung. Kurz darauf treffen die Referenten ein. Letzte Absprachen werden getroffen. Inzwischen ist auch das Catering im Vorraum aufgebaut und die Besuchergarderoben besetzt. Wir sind bereit. Nun kann es losgehen.

                        

Pünktlich um 14:15 Uhr erscheinen die ersten der über 100 geladenen Gäste. Der Kellner reicht den Sekt mit ausgesuchter Höflichkeit. Die Besucher fühlen sich umsorgt wie Könige. In dieser würdigen Atmosphäre entwickeln sich schnell die ersten Gespräche. Man kennt sich aus verschiedenen Zusammenhängen und freut sich zu diesem freudigen Ereignis wieder aufeinander zutreffen. Nach und nach treffen immer mehr Gäste ein. Der imposante Brandenburgsaal füllt sich.

Geschenke werden übergeben und immer wieder Lob für die professionelle und so wichtige Arbeit der LAGO. Wir sind stolz und angesichts der der großen Aufmerksamkeit auch etwas verlegen. Wir arbeiten sonst hinter den Kulissen.

   

Staatssekretär Winfrid Alber                         Sozialbeigeordnete Elona Müller

Es ist 15:00 Uhr. Hartmut Reiners, der Vorsitzende der LAGO, bittet die Gäste Platz zu nehmen und eröffnet offiziell den Festakt. Als erster richtet der Gesundheitsstaatssekretär des Landes Brandenburg, Winfrid Alber, ein Grußwort an unseren Verein und die Gäste. Ihm folgt Elona Müller, Beigeordnete der Stadt Potsdam für Soziales, Jugend, Gesundheit Ordnung und Umweltschutz. Beide beschreiben die LAGO als ein wichtiges Instrument Brandenburger Gesundheitspolitik, das sich große Verdienste im Kampf gegen Krebs erworben hat und aus der Gesundheitslandschaft  Brandenburgs nicht mehr wegzudenken ist. Sie betonen den Modellcharakter der LAGO, die 1993 mit ihrer Arbeit ein praktisch unbekanntes Terrain beschritt und nicht auf die Erfahrungen anderer zurückgreifen konnte. Eine größere Wertschätzung kann es kaum geben. Für uns eine zusätzliche Motivation.

    Hartmut Reiners    Sax4You

15:15 Uhr. Nun tritt der Vorsitzende der LAGO, Hartmut Reiners ans Rednerpult. Voller Stolz und mit fester Stimme nutzt er die Gelegenheit, sich bei den vielen Mitgliedern, Freunden und Förderern zu bedanken, ohne die wir die vergangenen Jahre nicht so erfolgreich hätten arbeiten können. Besonders hebt er die zahlreichen Präsente hervor, darunter ein Kopierer vom Reha-Zentrum Lübben und ein Gemälde der Potsdamer Künstlerin Gabriele Häusler.

Im Anschluss tritt das Saxophon-Quartett „Sax4you“ auf und unterhält die Gäste auf höchstem Niveau. Die vier Hobbymusiker überzeugen mit ihrem vielseitigen Repertoire von Klassik bis Swing und sind nur durch ihre Bescheidenheit von Profis zu unterscheiden. Der überwältigende Applaus scheint sie etwas zu verwundern.

  Dr. Wolfgang Dalk Prof. Franco Rest

Es ist 15:45 Uhr. Wir fahren mit Festvorträgen, die sich mit dem Thema Kommunikation beschäftigen, fort. Es sprechen der Philosoph Prof. Dr. Franco Rest, der zu den langjährigen Wegbegleitern der LAGO gehört und der Rhetoriktrainer Dr. Wolfgang Dalk. Beide Redner sind absolute Experten und überraschen die Zuhörer mit kurzweilig fesselnden Redebeiträgen, die sowohl zum Nachdenken als auch zum Schmunzeln anregen.

Nach der geistigen Kräftigung haben unsere Gäste ab 17:00 Uhr die Chance, sich am Büfett auch körperlich zu stärken. Während dessen treten noch einmal die vier Herren von „Sax4you“ auf die Bühne und sorgen für ein würdiges Hintergrundprogramm. Die Besucher nutzen noch einmal die Gelegenheit, um sich fachlich auszutauschen. Neue Bekanntschaften werden gemacht. So beginnt Netzwerkarbeit.

   

Zum krönenden Abschluss treten die Steptokokken mit ihrem Medizinvariete auf. Sie begeistern mit ihrer virulenten Unterhaltungskunst, in der sie Gesang, Tanz, Kabarett und Saxophonspiel miteinander verbinden. Immer wieder gehen sie ins Publikum und beziehen die Gäste in ihre wunderbare Show ein. Mit Witz, Intelligenz und ihrer großartigen Verwandlungsfähigkeit sorgen sie gleichermaßen für erstaunte und fröhliche Gesichter. Ein Riesenspaß, nicht nur für Mediziner. Unter tosendem Applaus verlassen die Künstlerinnen die Bühne.

18:30 Uhr. Gut gelaunt verabschieden sich langsam die Gäste. Viele loben uns noch einmal für die Organisation und die Ausgestaltung des Nachmittages. Während sich der Brandenburgsaal leert, entschließen wir uns zu einem Erinnerungsfoto. Die Fotografin Simone Ahrend gibt kurze Anweisungen und dirigiert jeden auf den richtigen Platz. Von der Geschäftsführerin bis zu den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen – alle lächeln. Ein schöner Abend, die Mühe hat sich gelohnt.

                                             

Fotos: (13) Simone Ahrend, sah.photo

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