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Wie Essen und Trinken mein Krebsrisiko beeinflusst

Kostenlose Broschüre, Druckexemplar vergriffen, hier jedoch für Sie als No alternate text defined download verfügbar.

zweite Auflage Januar 2003

Ernährungsbroschüre

Unsere erfreuliche Botschaft gleich am Anfang: Durch eine gesunde Lebensführung können Sie Ihr persönliches Krebsrisiko deutlich einschränken. Der bisherige Forschungsstand zeigt, dass eine gesunde Ernährung, verbunden mit körperlicher Bewegung und der Vermeidung von Übergewicht die Zahl der Krebsfälle um 30 bis 40 Prozent senken kann. Das bedeutet weltweit jährlich drei bis vier Millionen Erkrankungen, in Deutschland pro Jahr etwa 90.000 Krebsfälle weniger!

Zwar ist ein gesunder Lebensstil keine Garantie dafür, nicht an Krebs zu erkranken. Denn die Entstehung von Krebs ist ein äußerst komplizierter Vorgang, der nicht nur auf eine einzige Ursache zurückzuführen ist. Noch nicht alle Zusammenhänge sind bei der Entwicklung von bösartigen Tumoren aufgeklärt. Fest steht jedoch, dass bestimmte Lebensweisen den Ausbruch einer Krebserkrankung begünstigen können. Dies ist die Grundlage für die Überzeugung, dass durch ein gezieltes Ausrichten der Lebensgewohnheiten das persönliche Krebsrisiko erheblich gesenkt werden kann.

Doch wie sieht eine "gesunde Lebensführung" denn eigentlich aus? Welche Lebens- oder Ernährungsgewohnheiten beeinflussen wie das Krebsrisiko? Auf diese Frage möchten wir Ihnen in dieser Broschüre eine Antwort geben. Dabei zeigen wir Ihnen, auf welche Lebensweisen Sie verzichten sollten und welche Gewohnheiten Sie sich aneignen können, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken und die Möglichkeiten, an Krebs zu erkranken, entschieden einschränken. Allerdings werden wir – das Thema will es nicht anders – nicht umhin kommen, auch von gesundheitsschädigenden Dingen zu sprechen, die Sie schon kennen. Wir haben uns deshalb besonders bemüht, auf den „erhobenen Zeigefinger" zu verzichten und Ihnen vielmehr praktische und Ihr bisheriges Wissen neue und ergänzende Informationen zu geben.

Dieses Heft ist auch als eine Antwort auf unsere Erfahrungen in der Europäischen Woche gegen den Krebs 2000 zu verstehen, in der wir eine gemeinsame Aktion mit Brandenburger Restaurants unter dem Motto „Mehr Farbe ins Leben mit Obst und Gemüse" ins Leben riefen. In der Woche hat sich gezeigt, dass das Interesse an gesunder Ernährung und Lebensweise groß ist und Empfehlungen sowie Informationen über die weitreichenden Zusammenhänge mit konkreten, nachvollziehbaren Beispielen sehr gefragt sind.

Mit der Broschüre können und wollen wir „das Rad nicht neu erfinden", denn es gibt bereits eine Reihe von guten Broschüren verschiedener Einrichtungen. Insbesondere das Heft „Krebsprävention durch Ernährung" des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) und des World Cancer Research Fund (WCRF) - im Jahr 1999 erschienen und nach kurzer Zeit bereits vergriffen – gibt zu dieser Thematik wissenschaftlich fundierte Informationen. Wer sich für die Broschüre interessiert, wende sich direkt an das DifE . Das DIfE und der WCRF haben uns erlaubt, Inhalte dieser Broschüre für das vorliegende Heft zu übernehmen, wofür wir an dieser Stelle herzlich danken möchten. Auf diese Weise ist ein Heft entstanden, das Ihnen auf einige Ihrer Fragen zum Thema „Krebs und Ernährung" eine verlässliche Antwort gibt.