Die Ansprechpartnerin für an einem PIKS-Projekttag interessierte Schulen und generell alle PIKS betreffenden Fragen ist Uta Kilian-Zech, Tel. 0331 2707173.
Wenn Sie sich detaillierter über PIKS informieren möchten oder als Schule interessiert sind mitzumachen, schauen Sie bitte in die Informationen für die Fachwelt oder Sie nehmen einfach per Telefon oder Mail Kontakt zu uns auf.
Informationsfaltblatt zum PIKS-Projekt
Wer mag schon gerne Spritzen? Aber was ist andererseits - wie die brandenburgische Sportlerin, Weltmeisterin und Gold-Olympiasiegerin 2008 im Kanusport Fanny Fischer sagt - ein winziger „Piks", wenn es um das gute Gefühl geht, auf der sicheren Seite zu sein? Mit unserer Initiative PIKS (Prävention – Impfen – Krebs – Sexualität) möchten wir bei sehr jungen Mädchen aber auch bei gleichaltrigen Jungen das Bewusstsein für eine verantwortungsvolle, liebevolle Sexualität und einen bewussten Umgang mit dem eigenen Körper wecken. Fanny Fischer findet dies wichtig und engagiert sich deshalb für PIKS:
"Als Sportlerin ist es für mich natürlich gar kein Thema mich zu
bewegen und mich dadurch fit und gesund zu halten. Denn ohne regelmäßiges
Training und eine gute Form ginge gar nichts. Aber das reicht zum
Gesundbleiben nicht immer. Und deswegen finde ich PIKS so wichtig
und setze mich dafür ein. Sich mit einer Impfung gegen
Gebärmutterhalskrebs zu
schützen – eine Riesenchance. Die sollte kein Mädchen verpassen:
Ein kleiner Piks und du bist auf der sicheren Seite!"
Das HIV Virus ist unter dem Namen Aids heutzutage fast schon ein Synonym für die infektiöse Gefahr geschlechtlicher Begegnungen von Sexualpartnern. Das humane Papillomavirus (HPV Virus) ist hingegen vergleichsweise immer noch weniger bekannt. Übertragen wird das Virus über die menschliche Haut. Das Mädchen, die junge Frau, meist Jahre später die erwachsene Frau ist diejenige, die die Folgen zu tragen hat, im schlimmsten Fall Gebärmutterhalskrebs.
Über 90 % der Fälle von Gebärmutterhalskrebs sind durch HPV verursacht. Die Infektion mit HPV Viren zeigt sich mit 74 Prozent überwiegend bei jungen Frauen zwischen 15 bis 24 Jahren. Wenn das Virus dann Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) auslöst, betrifft dies vorrangig Frauen zwischen 35 und 55 Jahren. In Deutschland erkranken bundesweit am Zervixkarzinom ca. 6.500 Frauen, in Brandenburg etwa 160. Deshalb empfiehlt das Robert Koch Institut Impfungen bereits für die Altersgruppe zwischen 12 und 17. Ein solches Langzeitbewusstsein für Zusammenhänge zu wecken, ist die größte Herausforderung im Rahmen unserer Initiative PIKS.
Hierzu bieten wir Ihnen, den Lehrkräften und Eltern unsere Unterstützung an. Dazu kommt PIKS direkt in die brandenburgischen Schulen.