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Das Palliative Netzwerk Potsdam (PNP): Effektive Strategien für eine erstklassige Versorgungsqualität

Gemeinsam mit dem Hospiz- und Palliativberatungsdienst Potsdam (ehemals Ehrenamtlicher Ambulanter Hospizdienst Potsdam) haben wir als LAGO in einem ersten Initiativtreffen am 23. Juni 2005 den Grundstein für das Palliative Netzwerk Potsdam gelegt. Die offizielle Gründung erfolgte beim zweiten Treffen der Mitstreiter am 1. Dezember 2005. Teilnehmer des Initiativtreffens zur Gründung eines regionalen Kooperationsnetzwerkes waren an der Palliativversorgung in Potsdam beteiligte Institutionen.

Die Interessen der LAGO, ein solches Netzwerk zu unterstützen, waren bzw. sind multipler Natur:

  • Direktbezug auf Satzung Punkt 7 (Förderung / Verbesserung der häuslichen und schmerztherapeutische Betreuung und Versorgung schwerkranker und sterbender Tumorpatienten)

  • Verzahnung mit der LAGO Arbeitsgruppe „Palliativ- und Hospizversorgung"

  • Erfahrungen und Ergebnisse aus den zum Zeitpunkt der Gründung bereits erfolgten drei Potsdamer Hospiztagen, die einen konkreten Handlungsbedarf zur Koordinierung und Vernetzung der Beteiligten vor Ort nahe legten.

  • Konkrete Ansprache durch den Hospiz- und Palliativberatungsdienst Potsdam (Mitglied der LAGO)

Zu unserem ersten Treffen luden wir Hospiz-/Palliativeinrichtungen, Pflegedienste und Sozialstationen, onkologisch tätige Ärzte, Kliniken, Selbsthilfegruppen und -kontaktstellen, Psychosoziale Beratungsstellen, psychologische und ärztliche Psychotherapeuten sowie Schmerztherapeuten aus dem Einzugsbereich des Tumorzentrum Potsdam ein. Mehr als 20 Experten und Expertinnen bzw. Repräsentanten von Einrichtungen erarbeiteten folgende Handlungsfelder:

1. Verknüpfung vorhandener Versorgungsstrukturen 

1.1 Welche Angebote gibt es?

1.2 Wie kann eine effektive Zusammenarbeit gestaltet werden?

1.3 Wie kann ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch ermöglicht werden?

2. Schließen von Versorgungslücken

2.1 Welche Versorgungslücken gibt es?

2.2 Welche Angebote sind notwendig, um Versorgungslücken zu schließen?

3. Verbesserung der Qualität der palliativen Versorgung

3.1 Was ist notwendig, um eine qualitativ hochwertige Pflege zu gewährleisten?

3.2 Wie können niederschwellige Fortbildungen zu „Palliativ Care" angeboten werden?

3.3 Mit welchen Angeboten können pflegende Angehörige in „Palliative Care" unterstützt bzw. beraten werden?

3.4 Mit welchen Angeboten können die Betroffenen in ihren psychosozialen Bedürfnissen unterstützt werden?

3.5 Welche Standards soll eine Dokumentation von palliativen Versorgungsleistungen beinhalten.

4. Einrichtung eines ambulanten Palliativstützpunktes

4.1 Was soll und kann ein ambulanter Palliativstützpunkt allgemein leisten?

4.2 Welche konkreten Aufgaben soll ein ambulanter Palliativstützpunkt übernehmen?

4.3 In welcher Form kann auf die Bedürfnisse von schwerstkranken und sterbenden Menschen aufmerksam gemacht werden?

Die Entwicklung der Arbeit zu diesen Themen kann den Protokollen entnommen werden. Diese stellen wir nachfolgend als Download zur Verfügung. Weiterhin veröffentlichen wir hier ausgewählte Dokumente, Berichte etc. zu Initiativen von PNP-Mitgliedern und Arbeitsgruppen.

Aufruf: Spenden für den Aufbau eines Hospizes in Potsdam

Protokolle der Netzwerktreffen

Downloads zu Einzelinitiativen von PNP-Mitgliedern

No alternate text defined Auswertung Umfrage Wohnform für Menschen mit fortschreitenden Erkrankungen der Diakoniestation im Oberlinhaus