Vertiefende Angaben zum Fachbuch zur Tagung finden Sie am Ende dieses Textes.
Das Interesse an dieser Veranstaltung und zugleich die Anerkennung der Qualität unseres Programms zeigen sich unseres Erachtens auch an der Zahl von über 250 Tagungsgästen. Die Tagung war damit ausgebucht. Alle Teilnehmenden erhielten einen Fragebogenzur Evaluation. Die Ergebnisse des Rücklaufs von 175 ausgefüllten Fragebögen stellen wir Ihnen hier in Kürze vor:
Wie auch bei den vergangenen Tagungen überwogen Teilnehmerinnen aus Pflegeberufen. An zweiter Stelle standen Berufe wie Medizinisch-Technische Assistenten oder Medienpädagogen.
Insgesamt hinterließ die Tagung einen positiven Gesamteindruck bei der überwiegenden Mehrheit der Teilnehmer. Besonders lobend hervorgehoben wurden die vielfältige Themenzusammenstellung und das Angebot in Form von Workshops.
Der Tagungsort fand überwiegend positiven Anklang.
Die Mahlzeiten wurden von gut drei Vierteln der Teilnehmer gut oder sehr gut eingeschätzt. Besonders hervorzuheben ist die hohe Zufriedenheit mit der Betreuung und Organisation. Gute bis sehr gute Noten erhielt die Industrieausstellung. Die Besucher der Abendveranstaltung erfreuten sich am Potsdamer Kabarett Obelisk.
Der am häufigsten genannte Verbesserungsvorschlag war, mehr Zeit für die einzelnen Themen zu lassen bzw. weniger Einzelthemen zu behandeln. Für die nächste Tagung wurden besonders häufig die Psychoonkologie und Pflegespezifisches als Fortbildungsthemen gewünscht.
Die Referenten und Referentinnen wurden, von einer Ausnahme abgesehen, gut bis sehr gut eingeschätzt. Besonderen Anklang fand der Vortrag zur Vorsorge beim Prostatakarzinom von Professor Heicappel. Der bestbesuchte Themenkomplex unter den Symposien war die Psychoonkologie. Als sehr kontrovers und anregend wurde der Beitrag von Professor Rest empfunden. Der Tanzworkshop von Martina Geiersberg erhielt als einzige Veranstaltung ausschließlich sehr gute Beurteilungen.
Als „professionell organisierte und fachlich anspruchsvolle Fachkonferenz" hat diese Tagung nach Meinung der Teilnehmenden besonders dazu beigetragen, die Bedeutung der ganzheitlichen Sichtweise in der Onkologie zu stärken und damit das Verständnis der beteiligten Berufsgruppen und Patienten untereinander zu
fördern. Wir sind überzeugt, so auch der Wunsch der Sozialbeigeordneten der Stadt Potsdam, Elona Müller in ihrem Grußwort, dass wir im Anschluss an die Veranstaltung eine Brücke zwischen Möglichkeiten und Anforderungen in der Onkologie schaffen konnten.
„Onkologie im Zwiespalt zwischen Möglichkeiten und Anforderungen" mit den Vorträgen und Workshop-Berichten zur Tagung, Hrsg. Hartmut Reiners, Lit-Verlag Münster, März 2006, zu beziehen über den Buchhandel ISBN 3-8258-9282-4 oder zum Vorzugspreis bei der Geschäftsstelle der LAGO.