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1. Brandenburger Krebskongress

„Wirklichkeiten und Visionen in der Onkologie" am 27. und 28. November 2009 im Hasso-Plattner Institut Potsdam

Der erste von LAGO und Tumorzentrum Land Brandenburg  gemeinsam veranstaltete Brandenburger Krebskongress war ein Erfolg. Auf Empfehlung der Qualitätskonferenz Onkologie des Landes wurden die bisherigen LAGO-Tagungen und Fortbildungskongresse des TZBB in neuer Struktur unter diesem  Namen zu einer zentralen landesweiten Veranstaltung zusammengefasst. Die Kongressorganisation übernahm die König & May GbR aus Potsdam.

Staatssekretär Dr. Daniel Rühmkorf betonte in seinem Grußwort: „Der 1. Brandenburger Krebskongress trägt wesentlich dazu bei, die präventiven, diagnostischen, kurativen, palliativen und pflegerischen Angebote in allen Regionen vorzuhalten und die Versorgungsqualität im Land insgesamt weiter zu entwickeln.“ Besonders wichtig sei es, dass die vielen „Einzelkämpfer“ auf dem Gebiet der onkologischen Versorgung in größerer Gemeinsamkeit handeln. Der Kongress setzte hier ein Zeichen.

Das No alternate description Programm des Kongresses deckte viele unterschiedliche Themenbereiche ab: Von der Krebsfrüherkennung über aktuelle Entwicklungen in den Tumorzentren, Psyche und Krebs, Pflegerisches Handeln, Onkologische Versorgungsqualität, Therapie von Mammakarzinom und HNOTumoren bis hin zur Palliativversorgung.

Etwa die Hälfte der Kongressgäste waren Ärztinnen und Ärzte, je ein Viertel waren Pflegende sowie psychosoziale Fachkräfte und Vertreterinnen und Vertreter aus Behörden.

Ein Highlight war der Vortrag des Mediziners und Autors Dr. Edlef Bucka-Lassen aus Dänemark. Er stimmte zum Thema Kommunikation mit Tumorkranken auf den Kongress ein. Seine rhetorischen Fähigkeiten und seine Beispiele aus der Praxis überzeugten: Die Kongressgäste kommentierten sein Referat begeistert mit „hervorragend“, „ausgezeichnet“ und „sehr empfehlenswert“.

Am Ende gingen die ca. 200 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus dem Land Brandenburg, Berlin und anderen Bundesländern zufrieden mit viel neuem Wissen nach Hause. Besonders gefielen die sehr guten Referenten und die Themenauswahl sowie die nette kollegiale und freundliche Atmosphäre, so der einhellige Tenor. Auch die Räumlichkeiten des Hasso Plattner Instituts und die kulinarisch "immer gute Versorgung" stießen auf Wohlgefallen. Insgesamt beurteilten 60 % der Teilnehmenden, die einen Fragebogen ausfüllten und abgaben, den Kongress mit der Schulnote "sehr gut", weitere 31 % vergaben eine "2".

Die Veranstalter sind mit dem Kongress sehr zufrieden: „Die von der überwiegenden Mehrheit abgegebene sehr gute und gute Bewertung zum Gesamteindruck des Kongresses freut uns natürlich besonders und motiviert uns, das Konzept eines gemeinsamen Kongresses mit Plenarsitzungen, Symposien und Workshops beizubehalten bzw. weiter auszubauen.“, so Dr. Karin Koch vom TZBB und Dr. Gudrun Thielking-Wagner von der LAGO. Dies unterstützt auch der Kommentar eines Hausarztes, der ein abschließendes „Weiter so!“ in seinen Evaluationsbogen schreibt.

Ernst nehmen wird die LAGO ferner den Auftrag von Staatssekretär Dr. Daniel Rühmkorf zum Thema Ambulante Palliativversorgung: „Ich bitte die LAGO, sich weiter aktiv in den Prozess der Konsolidierung der vorhandenen Netzwerke einzubringen und beim Aufbau und der Entwicklung in den Regionen Brandenburgs mitzuwirken, in denen sie noch fehlen.“ Im ersten Quartal 2010 sind zwei neue Palliativnetzwerke in den Regionen Elbe-Elster und Barnim mit Unterstützung der LAGO geplant.

Der nächste Brandenburger Krebskongress ist im Frühjahr 2011 vorgesehen.

Präsentationen zum Kongress zum download

Grußworte

No alternate description Grußwort des Staatssekretärs des MUGV Daniel Rühmkorf

 

Zur Einstimmung

No alternate description Bucka-Lassen: Kommunikation mit Krebskranken

 

Zwischen Leben und Tod - Neues aus der Palliativversorgung

No alternate description Rest: Dürfen Menschen sterben, wie sie wollen?

No alternate description Rieger: SAPV - Eine Entwicklung zum guten oder zum Schlechten?

No alternate description Hess: SAPV - Umsetzung im Land Brandenburg

 

Onkologische Versorgungsqualität

No alternate description Reiners: Gesundheitsreform und politische Rahmenbedingungen

No alternate description Koch: Protonentherapie - Bald auch in Potsdam?

No alternate description Dehl: Leitliniengerechte Ernährung in der Onkologie

 

Aktuelle Entwicklungen in den Tumorzentren

No alternate description von Braunmühl: Handlungsfelder im Nationalen Krebsplan

No alternate description Schlag: Struktur und Ziele des CCCC

No alternate description Hoschke: Urologische Zentren  - Was bleibt in Brandenburg?

No alternate description Heicappell: Prostatakarzinom - Über- oder Unterversorgung?

 

Prävention, Früherkennung und demografischer Wandel

No alternate description Katalinic: Evaluation von Krebsfrüherkennungsprogrammen

No alternate description Schmutzler: Risikoadaptierte Krebsfrüherkennung

No alternate description Gieseking: HPV-Impfung, was bringt uns die Zukunft?

No alternate description Grosse: Darmkrebsfrüherkennung - Erfahrungen aus der Praxis

 

Pflegerisches Handeln zwischen Anspruch und Wirklichkeit

No alternate description Mauelshagen: Qualitätsmodell Pflege in Theorie und Praxis

No alternate description Wecht: Atemstimulierende Einreibungen in der Onkologie

No alternate description Zettl: Wenn nichts mehr zu machen ist, ist immer noch viel zu tun.

 

Psyche und Krebs. Herausforderungen in Gegenwart und Zukunft

No alternate description Roettger: Psychoonkologie - Quo vadis?

No alternate description Schulte: Patientenkompetenz. Was erwarte ich von meinem Arzt?

No alternate description Harbach-Dietz: Krebserfahrung der Therapeutin - Potenzial oder Handicap?

 

Kopf-Hals und pneumologische Tumoren

No alternate description Buchali: Langzeiterfahrungen mit der intensitätsmodulierten Strahlentherapie von Kopf-Hals-Tumoren

No alternate description Krügel: Stand der Zertifizierung von Lungenkrebszentren

 

Das Mammakarzinom

No alternate description Tillack: Daten und Fakten aus dem Tumorzentrum Land Brandenburg

No alternate description Tillack: Zum Zweitkarzinomrisiko bei Mammakarzinompatientinnen

Fachbuch

Ein Fachbuch mit den detaillierten Beiträgen des Kongresses erschien im Januar 2010. Es kann über den Buchhandel oder bei der Geschäftsstelle zum Sonderpreis erworben werden, vgl. auch Informationsmaterialien