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9. Potsdamer Hospiztag 24. Juni 2011

Von Anteilnahme bis Heiterkeit. Gegensätze in der Begleitung Sterbender

No alternate text defined  Programm 9. Potsdamer Hospiztag

Vorträge und Workshopergebnisse

Ergebnisbericht

Auch in diesem Jahr luden wir, die Landesarbeitsgemeinschaft Onkologische Versorgung Brandenburg e. V. (LAGO) und der Hospiz- und Palliativberatungsdienst Potsdam (HPP) im Rahmen der Brandenburgischen Hospizwoche wieder nach Potsdam ein. Unter dem Motto „Von Anteilnahme bis Heiterkeit - Gegensätze in der Begleitung Sterbender“ veranstalteten wir gemeinsam mit ca. 200 Gästen den 9. Potsdamer Hospiztag. Betroffene, Ehrenamtliche und Fachkollegen/innen verbrachten am 24.06.2011 einen informativen Nachmittag auf Hermannswerder mit Vorträgen, Workshops, Gesprächen, Informationsständen und kulturellen Beiträgen zu den vielfältigen Aspekten in der Begleitung Sterbender. Wie der Tag den Gästen gefallen hat und welche Anregungen es für unser 10. Jähriges Jubiläum im nächsten Jahr gibt, können Sie im Folgenden nachlesen.

In bewährter Weise wurden die Gäste durch die Veranstalter, in Person Dr. Karin Koch und Frank Hohn sowie durch unsere Sozialbeigeordnete der Stadt Potsdam Elona Müller begrüßt. Für die Moderation erklärte sich Dagmar Scharsich, Ehrenamtliche des HPP bereit. Vielen Dank!

 

Priv.-Doz. Dr. med. Karin Koch

 

 

Für den Einführungsvortrag konnten wir in diesem Jahr einen ganz besonderen Referenten gewinnen: Heinz Hinse, Dipl.-Theologe und Bildungsreferent in der Hospizarbeit aus Maxdorf in der Pfalz. Bekannt als einer der Herausgeber des Buches „Wer bis zuletzt lacht, lacht am besten“.

Unter dem Motto „Bedauern oder Bewundern.“ wollte er die Zuhörer zu einem Perspektivenwechsel bewegen oder zumindest dazu anregen, und zwar von Mitleid und Bedauern zur Anerkennung und Bewunderung für die Schwerstarbeit des Sterbens. Und wie die Auswertung unserer üblichen Teilnehmerbefragung zeigt, ist ihm das gut gelungen. Referent, Vortrag und Workshop trafen bei unseren Gästen auf sehr positive Resonanz. Hier einige Aussagen der Teilnehmer: authentisch, göttlicher Humor, interessanter Ansatz, Humor und Witz war für mich ein völlig neuer Aspekt – super, es war ein feiner humorvoller Vortrag.

Neben dem Workshop von Heinz Hinse gab es acht weitere Workshops zu verschiedenen Themen zumeist rund um das Thema „Humor“. Beides – die breite Fächerung der Themen und das Motto – kam bei unseren Gästen sehr gut an. So antwortete ein Teilnehmer auf die Frage was ihm besonders gefallen hätte: „Gemeinsam lachen auch in schweren Zeiten“. Insgesamt wurden alle Workshops gut bewertet. Gelobt wurden die sehr guten Referenten und Vorträge.

Die meisten Personen, die einen Fragebogen ausfüllten und abgaben, kamen aus der Hospizarbeit. Weiterhin stark vertreten waren Mitarbeiter/innen aus der Pflege und dem psychosozialen Bereich. Es freut uns, dass die Teilnehmenden wieder sehr zufrieden mit der Organisation waren. Vielen Dank! Auch möchten wir an dieser Stelle allen danken, die sich die Zeit genommen haben, uns ihre Eindrücke und Verbesserungsvorschläge auf den Fragebögen mitzuteilen. Diese sind uns eine gute Hilfe, den nächsten Hospiztag noch besser vorzubereiten und die Themen optimal zusammenstellen zu können.

Verabschiedet wurden alle Gäste, die ehrenamtlichen Helfer und Veranstalter „ernsthaft heiter“ durch Hella Propella – Clownin der Clownsprechstunde Potsdam.